GCJZ Kreis Recklinghausen siteheader

Gesellschaft CJZ Kreis Recklinghausen e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.

ACHTUNG neue Anschrift :
Friedrich-Ebert-Str. 40
45659 Recklinghausen

Fon 0 23 61 - 50 19 00
E-Mail cjg-re@gmx.de
Homepage www.cjg-re.de

Sekretärin: Sabine Wuttke
Bürozeiten: i.d.R. mittwochs vormittags
Geschäftsführung: Gerda E.H. Koch
Fon 0 23 61 - 65 54 62
Fax 0 23 61 - 66 46 9
E-Mail: gerda.koch-gcjz@t-online.de

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen


Solidaritätsbekundung
an den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Hannover, Herrn Michael Fürst

2019 wurde am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, der entsetzliche Anschlag auf die Synagoge in Halle verübt. In diesem Jahr traf es die Synagoge in Hannover und wieder an Jom Kippur.

Wir können uns nur annähernd vorstellen, wie viel Angst und Entsetzen während des G‘‘ttesdienstes zerbrochene Scheibe in der jüdischen Gemeinde in Hannover, darüber hinaus auch in allen jüdischen Gemeinden und Einrichtungen in Deutschland ausgelöst hat. Auch wenn die Hintergründe noch nicht geklärt werden konnten, fällt es schwer, an einen Zufall zu glauben.

Wir fühlen mit den Gemeindemitgliedern und der Leitung und möchten Sie unserer tief verbundenen Anteilnahme und Solidarität versichern.

Der Deutsche Koordinierungsrat, dessen Mitglied die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V. ist, hat in der Stellungnahme des Präsidiums zum Ausdruck gebracht: „Als Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit teilen wir das Entsetzen über den wachsenden unverhohlenen Antisemitismus, der sich bis in die Mitte der Gesellschaft ausgebreitet hat … Es ist ein inakzeptabler und skandalöser Zustand, dass jüdische Bürgerinnen und Bürger in Ausübung ihres Rechts auf freie Religionsausübung auf diese Weise bedroht werden.“

Polizeischutz jüdischer Einrichtungen reicht offenkundig nicht aus. Wir als Zivilgesellschaft sind gefordert, jüdisches Leben in Deutschland zu fördern und zu schützen. Dazu gehören für uns auch Aktivitäten im schulischen Raum, um der jungen Generation deutlich zu machen, wohin Antisemitismus führen kann. Wir möchten die jungen Menschen motivieren, sich für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen, in der Antisemitismus keinen Platz haben darf.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.
Für den Vorstand
Gerda E.H. Koch

 



S P E N D E N A U F R U F

UKRAINE-HILFS-AKTION

weiterlesen...

 


Am 25. Januar 1961 wurde im Sitzungssaal des Rathauses in Recklinghausen die „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen e.V.“ gegründet und anschließend als gemeinnütziger Verein eingetragen.

Die Gründung der Gesellschaft stand in engem Zusammenhang mit der „SYNAGOGA“, der ersten großen Ausstellung jüdischer Kultgegenstände und Kunstwerke, die vom 03.11.1960 bis 15.01.1961 rund 30.000 Besucher aus aller Welt in die Kunsthalle von Recklinghausen zog. Der Studienrat Werner Schneider sammelte im Umfeld der SYNAGOGA Interessierte und bereitete die Gründung vor. Ziel der Gründer/Innen war es, sich um Begegnungen und Gedankenaustausch zwischen jüdischen und christlichen Mitbürgern zu bemühen.

Die Mitgliederversammlung beschloss im Jahr 2015 am 29. Januar, den Namen zu ändern, damit deutlicher wird, dass die Gesellschaft – wie schon seit der Gründung – für den und im Kreis Recklinghausen tätig ist. Der Name lautet nun: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.