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Gesellschaft CJZ Kreis Recklinghausen e.V.

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Antisemitismus und deutsche Demokratie: Theodor Heuss und seine „Feldzüge gegen das Vergessen“

Mit Theologieprofessor Dr. Karl-Josef Kuschel, Tübingen,
und Jörg Schürmann (Leiter des Theodor-Heuss-Gymnasiums)

04. November 2021

Forum im Bildungszentrum des Handels - 19.00 Uhr
Wickingplatz 2–4, Recklinghausen


Er gehört zu den Gründungsvätern des demokratischen Deutschlands nach 1945: Theodor Heuss. Sein Credo: nie wieder Diktatur, nie wieder Krieg von deutschem Boden aus und nie wieder Rassismus und Antisemitismus. In zahlreichen Reden als Bundespräsident hat Heuss Gründe für die Verfallenheit des deutschen Volkes an die Nazi-Ideologie und für die bespiellosen Verbrechen am jüdischen Volk freigelegt und jenseits von Kollektivschuld und -verdrängung für eine Verantwortung alles Deutschen geworben. „Feldzüge gegen das Vergessen“ nannte er sein Programm. Diese sind heute so wichtig wie seit den 1950er-Jahren nicht mehr, nachdem sich die „Fratze des Antisemitismus“ in Deutschland wieder erhoben hat, so der gegenwärtige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Das Vermächtnis von Theodor Heuss gilt es weiter lebendig zu halten und Konsequenzen für eine widerständige Erinnerungskultur daraus zu ziehen.

Anmeldung: VHS Recklinghausen

Kooperation: Theodor-Heuss-Gymnasium Recklinghausen, Konrad-Adenauer-Stiftung, VHS Recklinghausen